Nein, nicht bekannt aus Film, Funk und Fernsehen, sondern aus Gesangbüchern: Der klassische Farbschnitt in Gold oder Silber. Mittlerweile lassen sich Farbschnitte in allen Farben darstellen. Je stärker die Farbe, desto stärker der Effekt. Stellen Sie sich vor: Ihre Hausfarbe an den vier Kanten der Visitenkarte. Auffällig, außergewöhnlich und edel.
Durch die Bearbeitung der Schnittkanten lässt sich das Erscheinungsbild einer Drucksache wesentlich beeinflussen. Als Schnittveredelungstechniken werden glänzende Folienschnitte – meist in den Standardfarben Gold und Silber, möglich sind aber auch andere metallische Farben und Diffraktionsfolien – und matte Farbschnitte angewandt.
Beim Farbschnitt sind alle Farbtöne möglich, auch stehen hier je nach zu veredelndem Material verschiedene Farbarten und Verfahren zur Auswahl. Ob bei dem Farbschnitt ein UV- oder ein gesprühter Farbschnitt, ein Farbschnitt mit Schwamm und Pinsel oder auch wasserbasierte Farbe eingesetzt wird, ist unter anderem von der Art des Bedruckstoffs und der Auflage abhängig.
An welcher Stelle des Produktionsablaufs ein Farbschnitt stattfindet, ist von der jeweiligen Drucksache abhängig und sollte unbedingt vor Produktionsstart geklärt werden, um höhere Kosten und verlängerte Produktionszeiten zu vermeiden.
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